Thema des Monats

Turbulenzen an den Märkten haben die Milchwirtschaft in die Schlagzeilen gerückt. Viele Themen werden sehr kontrovers diskutiert – und von jemand, der nicht vom Fach ist, oft nicht verstanden. An dieser Stelle greifen wir aktuelle Themen auf; laden kenntnisreiche Autorinnen und Autoren ein; oder setzen selbst Impulse – zum Beispiel durch Umfragen, die den Finger auch mal dorthin legen, wo es womöglich schmerzt und nicht nur schmeichelt. Für Anregungen sind wir stets offen. Schreiben Sie uns unter info@www.dialog-milch.de

Wandel bei den Zuchtzielen: Rinderhaltung in Deutschland

Die Zuchtziele in der Rinderhaltung haben sich in den vergangenen 20 Jahren von der starken Ausrichtung auf einzelne Leistungsmerkmale wie Milchleistung oder Fleischansatz deutlich weiterentwickelt. Neben der Leistung und der Tiergesundheit rücken dabei zunehmend auch ökologische Parameter in den Blick.

Galloway, Charolais und Holstein – wie unterscheiden sich die Rinderrassen?

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Rinderhaltung zum Teil von der Zucht auf hohe Milch- oder Fleischleistungen geprägt. Daneben finden sich gleichermaßen Zweinutzungsrassen mit Eignung für beide Produktionsrichtungen sowie – als wieder wachsende Gruppe – Robustrassen, die sich besonders für extensive Haltungsformen eignen.

Rinder als Nutztiere – eine lange Geschichte!

Die Geschichte der Rinder als Nutztiere reicht etliche tausend Jahre zurück. Nach allem, was wir heute wissen, wurden in Anatolien und im südöstlichen Europa schon vor mehr als 8.000 Jahren Rinder gehalten. Dabei stand ursprünglich die Rolle als Zugtier im Vordergrund, dessen Milch, Fleisch und Häute (Leder) zusätzlich genutzt werden …

„Die Milch macht´s“ war gestern – und was ist heute?

In den 1950er Jahren, in der Nachkriegszeit und der Zeit des Wirtschaftswunders, hatte die Milch ein sehr gutes Image, was sich nicht zuletzt im damaligen Werbeslogan „Milch macht müde Männer munter“ widerspiegelt. Auch die Aussage des aus den 1980er Jahren stammenden Spruchs „Die Milch macht’s“ stellte lange niemand in Frage. Und heute?

Mit Transparenz und Innovation aus der Milchpreis-Falle

Zweiter Sonntags-Talk von DIALOG MILCH. Die Online-Diskussion zum Milchpreis hat gezeigt: Ein großes Angebot am (globalen) Markt schwächt die Position der Erzeuger. Wichtig ist es deshalb, die Wertigkeit von Milch und Milcherzeugnissen auch jenseits der Nische zu kommunizieren und mit Spezialitäten zu punkten.

Regionale Vermarktung – Grundlage für Kundennähe und Dialog

Für eine ganze Reihe landwirtschaftlicher Betriebe eröffnen die regionale bzw. die Direktvermarktung wertvolle Möglichkeiten, nicht nur mit den erzeugten Produkten eine höhere Wertschöpfung zu erreichen, sondern auch mit den Verbrauchern in Dialog zu treten. Das beginnt mit Eier- und Milchautomaten, führt über die Beschickung von Wochenmärkten bis hin zum eigenen Hofladen – und in manchen Fällen noch darüber hinaus.

Auf dem Weg zu Smart Livestock Farming

Welche Techniken kommen in heutigen Milchkuhställen zum Einsatz? Was können sie? – Und was bedeuten Precision Livestock Farming oder sogar Smart Livestock Farming das für Mensch, Tier und Umwelt? Diesen Fragen geht DIALOG MILCH in diesem Beitrag nach.

Tierschutz, Tierwohl und moderne Technik im Stall: Wie passt das zusammen?

Landwirtschaftliche Nutztierhaltung führt immer häufiger zu kontroversen Diskussionen. Schnell sind Schlagworte wie „Massentierhaltung“ oder „industrialisierte Tierhaltung“ zu hören. Wenn nun auch noch zunehmend modernste Technik im Stall eingesetzt wird – ist das noch „industrieller“ und damit schlecht? In welchem Zusammenhang steht das mit Tierschutz und Tierwohl? Was bedeuten die modernen Techniken für Mensch, Tier und Umwelt? DIALOG MILCH ist diesen Fragen nachgegangen.

Woher kommt das Auf und Ab der Milchpreise?

Die von den Molkereien an die Landwirte ausgezahlten Erzeugerpreise für Kuhmilch unterliegen starken Schwankungen. Und nicht nur das: Sie sind auch häufig nicht kostendeckend! Darüber hat DIALOG MILCH vor einiger Zeit bereits berichtet. Woher kommen die Schwankungen? Wovon wird der Milchpreis überhaupt bestimmt? Was bedeutet das für die Milchkuhhalter?