Thema des Monats

Turbulenzen an den Märkten haben die Milchwirtschaft in die Schlagzeilen gerückt. Viele Themen werden sehr kontrovers diskutiert – und von jemand, der nicht vom Fach ist, oft nicht verstanden. An dieser Stelle greifen wir aktuelle Themen auf; laden kenntnisreiche Autorinnen und Autoren ein; oder setzen selbst Impulse – zum Beispiel durch Umfragen, die den Finger auch mal dorthin legen, wo es womöglich schmerzt und nicht nur schmeichelt. Für Anregungen sind wir stets offen. Schreiben Sie uns unter info@www.dialog-milch.de

Welche Rolle spielen gentechnisch veränderte Komponenten im Futter von Milchkühen?

„Die meisten Nutztiere in Deutschland bekommen Futter, das mit Gentechnik in Kontakt gekommen ist. Das liegt vor allem am importierten Sojafutter“, berichtet das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Ein Grund: proteinhaltiges Futter ist für die Ernährung der Kuh unerlässlich, aber der Bedarf kann aktuell mit den in Deutschland/Europa angebauten Mengen nicht gedeckt werden.

Kommt die Kennzeichnung der Haltungsstufe für Milch?

Im Rahmen der Initiative Tierwohl wurden 2019, federführend durch den deutschen Lebensmitteleinzelhandel, vier Stufen eingeführt, mit denen die verschiedenen Tierhaltungsformen für die Verbraucher eindeutig unterscheidbar sein sollen. Fleisch der Stufe 1 steht für Stallhaltung, Stufe 2 für Stallhaltung Plus, Stufe 3 für Außenklima und Stufe 4 für Premium.

Bundestagswahl und Agrarpolitik – wo geht die Reise hin?

Das Ziel, die bäuerlichen Familienbetriebe zu stärken und zu erhalten, findet in Gesellschaft und Landwirtschaft breiten Zuspruch. Wie aber kann dieses Ziel erreicht werden? Welche Weichen möchten die Parteien stellen, und welche Beiträge müsste die Gesellschaft leisten? DIALOG MILCH beleuchtet im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 einige Aspekte.

Wandel bei den Zuchtzielen: Rinderhaltung in Deutschland

Die Zuchtziele in der Rinderhaltung haben sich in den vergangenen 20 Jahren von der starken Ausrichtung auf einzelne Leistungsmerkmale wie Milchleistung oder Fleischansatz deutlich weiterentwickelt. Neben der Leistung und der Tiergesundheit rücken dabei zunehmend auch ökologische Parameter in den Blick.

Galloway, Charolais und Holstein – wie unterscheiden sich die Rinderrassen?

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Rinderhaltung zum Teil von der Zucht auf hohe Milch- oder Fleischleistungen geprägt. Daneben finden sich gleichermaßen Zweinutzungsrassen mit Eignung für beide Produktionsrichtungen sowie – als wieder wachsende Gruppe – Robustrassen, die sich besonders für extensive Haltungsformen eignen.

Rinder als Nutztiere – eine lange Geschichte!

Die Geschichte der Rinder als Nutztiere reicht etliche tausend Jahre zurück. Nach allem, was wir heute wissen, wurden in Anatolien und im südöstlichen Europa schon vor mehr als 8.000 Jahren Rinder gehalten. Dabei stand ursprünglich die Rolle als Zugtier im Vordergrund, dessen Milch, Fleisch und Häute (Leder) zusätzlich genutzt werden …

„Die Milch macht´s“ war gestern – und was ist heute?

In den 1950er Jahren, in der Nachkriegszeit und der Zeit des Wirtschaftswunders, hatte die Milch ein sehr gutes Image, was sich nicht zuletzt im damaligen Werbeslogan „Milch macht müde Männer munter“ widerspiegelt. Auch die Aussage des aus den 1980er Jahren stammenden Spruchs „Die Milch macht’s“ stellte lange niemand in Frage. Und heute?

Mit Transparenz und Innovation aus der Milchpreis-Falle

Zweiter Sonntags-Talk von DIALOG MILCH. Die Online-Diskussion zum Milchpreis hat gezeigt: Ein großes Angebot am (globalen) Markt schwächt die Position der Erzeuger. Wichtig ist es deshalb, die Wertigkeit von Milch und Milcherzeugnissen auch jenseits der Nische zu kommunizieren und mit Spezialitäten zu punkten.

Regionale Vermarktung – Grundlage für Kundennähe und Dialog

Für eine ganze Reihe landwirtschaftlicher Betriebe eröffnen die regionale bzw. die Direktvermarktung wertvolle Möglichkeiten, nicht nur mit den erzeugten Produkten eine höhere Wertschöpfung zu erreichen, sondern auch mit den Verbrauchern in Dialog zu treten. Das beginnt mit Eier- und Milchautomaten, führt über die Beschickung von Wochenmärkten bis hin zum eigenen Hofladen – und in manchen Fällen noch darüber hinaus.