Thema des Monats

Turbulenzen an den Märkten haben die Milchwirtschaft in die Schlagzeilen gerückt. Viele Themen werden sehr kontrovers diskutiert – und von jemand, der nicht vom Fach ist, oft nicht verstanden. An dieser Stelle greifen wir aktuelle Themen auf; laden kenntnisreiche Autorinnen und Autoren ein; oder setzen selbst Impulse – zum Beispiel durch Umfragen, die den Finger auch mal dorthin legen, wo es womöglich schmerzt und nicht nur schmeichelt. Für Anregungen sind wir stets offen. Schreiben Sie uns unter info@www.dialog-milch.de

„Agrarsubventionen“ – aus gutem Grund!

Kürzlich hat die EU Beschlüsse gefasst, in denen es um die sogenannten Agrarsubventionen geht. Kritische Stimmen stellen diese Zahlungen immer wieder infrage. Was hat es damit auf sich? Wer bekommt Geld wofür? Wem nutzt es? DIALOG MILCH gibt einen Überblick.

Willkommen Wolf!?

Im Jahr 2000 hat ein aus Polen eingewandertes Wolfspaar auf dem in Sachsen gelegenen Truppenübungsplatz Oberlausitz Welpen aufgezogen. Damit wurde die dauerhafte Rückkehr der Wölfe nach Deutschland zur Realität. Was die einen begeistert, stößt bei anderen auf Bedenken oder Ablehnung. Da von der Wiedereinbürgerung des Wolfs auch die Weidehaltung landwirtschaftlicher Nutztiere und damit z. B. Kälber betroffen sind, hat DIALOG MILCH einmal aktuelle Informationen zum Thema zusammengetragen.

Betrieb in Stadtnähe – dem Verbraucher zu nah?

Gerichtsverfahren wegen Kuhglocken, krähenden Hähnen und Stallneubauten; oder Menschen, die sich auf Wirtschaftswegen, Wiesen, Weiden und Feldern rücksichtslos verhalten, nicht angeleinte Hunde und deren Hinterlassenschaften in Futterflächen- das „Miteinander von Stadt und Land“ funktioniert nicht immer reibungslos. DIALOG MILCH hat einen Landwirt in Stadtnähe nach seinen Erfahrungen gefragt.

Zwei deutsche Molkereien weiterhin weltweit unter den Top 20

Die jährlichen Auswertungen der Rabobank geben einen guten Überblick zu dem aktuellen Ranking der 20 weltweit größten Molkereien. In diesem Jahr sind einige Positionsänderungen zu den Vorjahren zu erkennen. So ist u. a. das Unternehmen Deutsches Milchkontor (DMK) vom 13. (2018 und 2019) jetzt auf den 11. Platz vorgerückt.

Umstellung auf Bio: Aus wirtschaftlichen Überlegungen und in der Hoffnung auf mehr gesellschaftliche Akzeptanz

Eckhard Budde hat seinen Milchviehbetrieb im oberbergischen Gummersbach im Jahr 2016 auf die Erzeugung nach Bioland Richtlinien umgestellt. So wurde eine betriebliche Entwicklung möglich, die es sonst an diesem Standort nicht (mehr) gegeben hätte. Dabei schwang auch die Hoffnung mit, mehr Akzeptanz bei Nachbarn und Verbrauchern zu erreichen.

„Mehr Tierschutz gibt es nicht umsonst“

Gibt es eine Bereitschaft für Lebensmittel von tiergerecht gehaltenen Tieren mehr zu bezahlen? Seit Monaten protestieren Landwirte in Deutschland gegen stetig neue Auflagen, die aus ihrer Sicht das Wirtschaften unmöglich machen. Auf der anderen Seite stehen immer mehr Verbraucher, die sich mehr Umwelt- und Tierschutz wünschen.

Kühe, Methan und Klima: Was sagt die Wissenschaft?

Der Klimawandel passiert. Zu den möglichen Ursachen gibt es die unterschiedlichsten Aussagen. Milchkühe bzw. Rinder ganz allgemein sowie alle anderen Wiederkäuer – wie Rotwild, Giraffen oder Gazellen, um ein paar Beispiele zu nennen – haben damit offenbar etwas zu tun. „Schuld“ ist ihre Verdauung, bei der Methan freigesetzt wird. Aber: Wie kommt das, von wie viel Methan sprechen wir – und lässt sich nichts dagegen machen? DIALOG MILCH hat bei Dr. Martin Hünerberg nachgefragt, der sich an der Universität Göttingen intensiv mit diesem Thema befasst.

Exportschlager Nachhaltigkeit?

„Made in Germany“ gilt bei Industriegütern bis heute weltweit als Qualitätsmerkmal. Auch für landwirtschaftliche Produkte und Erzeugnisse der Lebensmittelwirtschaft gibt es weltweit viel Wertschätzung. Allerdings haben die Corona-bedingten Einschränkungen und deren Auswirkung auf das Konsumverhalten derzeit deutliche Folgen für das Exportgeschäft, das für die deutsche Wirtschaft außerordentlich wichtig ist. Davon sind auch Milch und Milchprodukte betroffen.

Labels und Gütesiegel auf Lebensmittelverpackungen: Reizüberflutung oder Vertrauensbasis?

Egal ob Tierwohl, Bio-Erzeugnis, fairer Handel oder Klimaneutralität: Mit einer Vielzahl von Labeln und Siegeln versuchen die Hersteller von Lebensmitteln und der Lebensmitteleinzelhandel, den Konsumenten Informationen zu ihren Produkten zu vermitteln, die ansonsten nicht oder nicht direkt erkennbar wären. Diese Kennzeichnung am „Point of Sale“ scheint oft …