tierhaltung

„Nur eine Kuh, der es gut geht, gibt auch gute Milch.“ – Was für den Landwirt eine Selbstverständlichkeit ist und zugleich jede Kritik an moderner Tierhaltung zurückweisen will, stößt bei immer mehr Verbrauchern auf Skepsis, verbunden mit Forderungen nach Veränderung. Wie aber sieht moderne Tierhaltung aus?

Mit dem „Land-Tier-Arzt“ unterwegs

DIALOG MILCH konnte einem Großtierarzt einen halben Tag lang über die Schulter schauen und ihn auf zwei Milchviehbetriebe in der Nähe von Hamminkeln, NRW, begleiten. Dabei ging es unter anderem um Trächtigkeitskontrollen, Tierwohl oder um Reizthemen wie den Antibiotikaeinsatz.

Kraftfutter für Milchkühe – Powersnack oder schädliches Doping?

„Kraftfutter“ ist ein Sammelbegriff für nährstoffreiche Futtermittel. Ihr Einsatz gilt beispielsweise auf Milchviehbetrieben für die bedarfsgerechte Tierernährung als unverzichtbar, wird aber von manchen Seiten auch deutlich kritisiert.

Fluch oder Segen? – Hochleistungszucht bei Milchkühen

Im Bereich der Milchviehzucht gibt es das deutschlandweite Verbundprojekt „optiKuh“. Die 15 beteiligten Projektpartner haben sich das Ziel gesteckt, „die optimalen Bedingungen für die Milchkuh zu erforschen und in der Praxis zu realisieren.“

Eine Frage der Perspektive

Man kennt das Bild: Kühe, die im Stall stehen und ihre Köpfe durch Stahlgitter stecken. Was hat es damit auf sich? Werden die Tiere hier dauerhaft fixiert?

WDR-Projekt „Superkühe“: „Viel Meinung ist da, wenig Wissen“

Der Journalist Björn Erichsen ist einer der Initiatoren des Projekts „Superkühe“, das ab dem 4. September 2017 für 30 Tage drei Milchkühe auf drei unter-schiedlichen Milchviehbetrieben begleitet.

"Kinder, Kälber, Küche, Konten"

Die vier „K‘s“ spielen eine wichtige Rolle im Leben von Doris Berbecker. Gemeinsam mit ihrem Mann Ernst, den vier Kindern Marie, Frederik, Christoph und Lennard, der Schwiegermutter und den Auszubildenden bewirtschaftet die Diplom-Agraringenieurin einen Milchviehbetrieb im nordrhein-westfälischen Halver.

Trennung von Kuh und Kalb

Die ersten gemeinsamen Stunden und Tage sind bei den Menschen prägend für die Beziehung zwischen Mutter und Kind. Diesen Umgang mit dem eigenen Nachwuchs überträgt die Gesellschaft auch auf die Tierwelt.

Beste Bedingungen schaffen

Auf dem Milchviehbetrieb von Familie Berbecker im nordrhein-westfälischen Halver wird die in der Praxis weit verbreitete frühe Trennung von Kuh und Kalb durchgeführt.

Überlegungen zu Marktentlastung, Tierschutz, Umweltschutz und Klimaschutz durch ein 2.Säule-Programm

Die Senkung der Kosten in der Milchviehfütterung durch einen verringerten Kraftfuttereinsatz und eine Steigerung des Grünfutteranteils ist möglich. Lesen Sie hier den Beitrag von Dr. Frieder Thomas über die Senkung der Milchmenge und der Erzeugungskosten.

Nachhaltige Milchviehfütterung

Wie werden Milchkühe nachhaltig gefüttert? Was bedeutet bedarfsgerechte Fütterung? Wie kann die Grünlandnutzung intensiviert werden? Dieses und weitere Fragen werden im folgenden Artikel behandelt.