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Wandel bei den Zuchtzielen: Rinderhaltung in Deutschland

Die Zuchtziele in der Rinderhaltung haben sich in den vergangenen 20 Jahren von der starken Ausrichtung auf einzelne Leistungsmerkmale wie Milchleistung oder Fleischansatz deutlich weiterentwickelt. Neben der Leistung und der Tiergesundheit rücken dabei zunehmend auch ökologische Parameter in den Blick.

Galloway, Charolais und Holstein – wie unterscheiden sich die Rinderrassen?

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Rinderhaltung zum Teil von der Zucht auf hohe Milch- oder Fleischleistungen geprägt. Daneben finden sich gleichermaßen Zweinutzungsrassen mit Eignung für beide Produktionsrichtungen sowie – als wieder wachsende Gruppe – Robustrassen, die sich besonders für extensive Haltungsformen eignen.

Rinder als Nutztiere – eine lange Geschichte!

Die Geschichte der Rinder als Nutztiere reicht etliche tausend Jahre zurück. Nach allem, was wir heute wissen, wurden in Anatolien und im südöstlichen Europa schon vor mehr als 8.000 Jahren Rinder gehalten. Dabei stand ursprünglich die Rolle als Zugtier im Vordergrund, dessen Milch, Fleisch und Häute (Leder) zusätzlich genutzt werden …

Nachhaltige Wirtschaftsweise und Anbindehaltung

Im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten stehen Milchkühe in Deutschland auch heute noch in eher kleinen Ställen. Im Durchschnitt betreut ein Milchviehhalter 57 Kühe. Für das Jahr 2012 weist die Statistik gut ...