Zahlen, Daten und Fakten – das ist es, was so manch einer vermeintlich fachlich geführten Diskussion fehlt. Immer öfter zeigt sich das auch bei kritisch diskutierten Themen zur Milchwirtschaft, wie etwa zu Haltungssystemen, zu Fragen der Fütterung mit importierten Rohstoffen oder des Tierwohls. In Zeiten, in denen sich sogenannte „Fake-News“ im Internet häufen, wird es zunehmend schwieriger, verlässliche Recherche-Quellen zu finden. Diese sind jedoch eine entscheidende Grundlage, wenn man sich fachlich korrekt über komplexe Zusammenhänge informieren und schlüssig argumentieren möchte.
DIALOG MILCH bietet mit der Reihe „MilchFacts“ interessante und informative Zahlen und Fakten aus der gesamten Spannbreite der vielfältigen Diskussion rund um die Milch.

Fallende Erzeugerpreise – Corona trifft auch den Milchmarkt!

Mehl, Nudeln, Fertiggerichte, Toilettenpapier… Die Corona-Krise zeigt sich auch in den Supermärkten, deren Regale zum Teil förmlich leergeräumt sind. Auch H-Milch gehört zu den Produkten, die zurzeit stärker nachgefragt werden als sonst. Und doch fällt tendenziell der Preis für die …

Besonders zu Corona-Zeiten: Sicher einkaufen im Hofladen!

Landwirte, die auf Wochenmärkten und in Hofläden direkt vermarkten, stehen in besonderem Maß für „regional und saisonal.“ Wie aber ist das in Zeiten von Corona: Können Kunden derzeit noch sicher bei Direktvermarktern einkaufen? Ja, sie können! Ein paar Regeln sind dabei aber zu beachten.

Unter der Lupe: Der Milchpreis

Konsumenten kommen mit dem Milchpreis oft erst an der Supermarktkasse in Kontakt – und kaum jemand weiß, wie er sich zusammensetzt. Bis die Rohmilch vom Milchviehbetrieb als verpackte Trinkmilch im Einkaufswagen landet, hat sie zahlreiche kostenverursachende Prozessschritte durchlaufen. Doch was bleibt beim Landwirt hängen?

Strukturwandel in der Rinder- und Milchkuhhaltung geht weiter

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts sprechen eine deutliche Sprache: Von 2018 bis 2019 ging die Zahl der in Deutschland gehaltenen Rinder um 309.560 Tiere oder rund 2,5 Prozent zurück – nachdem bereits im Jahr zuvor ein Rückgang um 332.103 Tiere ermittelt wurde.

Hitzewelle und Trockenheit dämpfen die Milchanlieferung

Bei hochsommerlichen Temperaturen geben Kühe weniger Milch. Die Hitze macht aber nicht nur den Tieren zu schaffen. Auch das Gras wächst spärlich. Die Milchviehbetriebe befürchten nun, dass das Futter knapp werden könnte.

Die muttergebundene Kälberaufzucht: Ein neuer Weg für Milchviehbetriebe?

Eine Reaktion auf das Titelbild der Facebook-Seite von DIALOG MILCH gab den Anlass, die heute gängige Praxis der Kälberaufzucht auf Milchviehbetrieben aufzugreifen. Was wird gemacht – und warum? Gibt es Alternativen?

Strittiges Thema: Nutzungsdauer von Milchkühen

Seit einiger Zeit wird die Nutzungsdauer von Milchkühen sehr kontrovers diskutiert. DIALOG MILCH hatte dazu schon einmal mit einem Tierarzt gesprochen, der seine Sicht auf die Dinge darstellte. Die anhaltende Diskussion ist aber Grund genug, diesem Thema nochmals nachzugehen …

Zahlen zur Milchkuhhaltung in Deutschland

In dem „Steckbrief zur Tierhaltung in Deutschland: Milchkühe“ hat das Thünen-Institut im Oktober 2018 eine Übersicht veröffentlicht. Danach wurden in Deutschland im Jahr 2017 auf etwa 66.000 Betrieben insgesamt etwa 4,2 Millionen Milchkühe gehalten

Blauzungenkrankheit: für den Menschen ungefährlich

Wichtig zu wissen: Menschen und Tiere, wie Hunde oder Katzen, sind von der Blauzungenkrankheit nicht betroffen. Auch der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten ist ohne Bedenken möglich. Darauf weist das LANUV, das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, in einer aktuellen Verlautbarung hin.